Brauchen wir heute noch Nachhaltigkeitsberichte?

Unternehmen dürfen sich nicht vor ihrer Verantwortung drücken. Sie sollen zeigen, was sie tun. Zum Beispiel im Nachhaltigkeitsbericht. Soweit die Theorie. In der Praxis macht die Lektüre der Berichte oft nur wenig Spaß. Ist das Thema damit durch?  Nein! Tatsächlich erstellen immer mehr Unternehmen einen Nachhaltigkeitsbericht.  In den meisten Fällen geschieht dies, weil neue Rechtsverordnungen aus Brüssel und Berlin die Firmen immer öfter dazu verpflichten. 

Unser heutiger Gast ist Riccardo Wagner. Er blickt auf mehr als 20 Jahre Erfahrung in den Bereichen Journalismus, Medienproduktion, Unternehmenskommunikation und Marketing zurück. Heute unterrichtet er als Professor an der Fresenius Hochschule Köln und leitet dort die Media School. 

 Als Kommunikationsprofi weiß Riccardo Wagner: Nachhaltigkeitsberichte beinhalten fast immer schöne Bilder und Erfolgsgeschichten. Das reicht aber nicht, findet er. Wer nicht guckt, dass er mit seinen eigenen Themen in den Fahrersitz kommt, wird bei allen künftigen Entwicklungen immer nur vom Rand zuschauen. 

 Wie schaffe ich es also, mit meinen Nachhaltigkeitsthemen in die Öffentlichkeit zu kommen? Was kann ein Bericht dabei überhaupt leisten? Und was nicht? Und warum ist es manchmal klüger, nicht immer nur Erfolgsgeschichten zu erzählen? 

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